Zur Geschichte des Gasthauses

Hier, wo sich unsere Gäste heute Wild- und Fischspezialitäten schmecken
lassen drehten sich vor über 250 Jahren noch ausschließlich Mühlenräder.
Die Gaststätte „Zum Mühlengrund“ war seit dem Jahr 1717
als Wasser- und Sägemühle konzipiert, in der Holz geschnitten sowie
Hirse- und Buchweizen verarbeitet wurden. Da die Verarbeitung des Holzes
und Getreides bei der Anlieferung erfolgte gab es während der Wartezeit
Getränke und Speisen, was letztendlich die Grundlage für die heute
bestehende Gaststätte bildete. Von den ersten Mühlenschlägen an
bis heute befindet sich das Gebäude im Besitz der Familie Müller.

1906 brannte das Hauptgebäude, welches als Fachwerk errichtet worden
war, bis auf die Grundmauern nieder. Der Großvater des jetzigen Besitzers
Reinhard Müller entschied sich gegen den Weiterbetrieb der Mühle und
für den Neubau einer Gaststätte, welche 1909 das Schankrecht bekam.

Der alte Gasthof

1914 fiel das Gebäude abermals den Flammen zum Opfer.
Der Großvater August Müller bewies wiederum Rückgrat und Mut und
errichtete in den Wirren des ersten Weltkrieges die Gaststätte zum
zweiten Mal, in der heutigen Größe.

Nach dem zweiten Weltkrieg trat Max Müller, der drittgeborene Sohn
von August Müller, das Erbe an. Bis zu den 60er Jahren stand allerdings
die Landwirtschaft im Vordergrund. In den 70er Jahren war die Gaststätte
mit ihren Tanzveranstaltungen ein Anziehungspunkt für Jugendliche
aus Hoyerswerda und den umliegenden Orten.

1989 übernahm der jetzige Wirt Reinhard Müller die Gaststätte.
Mit den neuen Möglichkeiten nach 1990 konnte das Gebäude saniert
und modernisiert werden. So entstand 1997 eine Pension mit
12 Gästebetten. In unseren Räumlichkeiten bieten wir heute Platz
für Geburtstags-, Hochzeits- und Vereinsfeiern. Bei schönem Wetter
empfehlen wir unseren ruhigen Biergarten mit Streichelgehege.

Übrigens: Das Wild wird noch heute vom Chef des Hauses selbst erlegt.

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